Eine musikhistorische Entdeckungstour

Di 01.11.2022, 20 Uhr bis 21 Uhr Uhr, , Alte Aula

Seit mehr als 20 Jahren pendelt das Freiburger Barockorchester zwischen Freiburg und Berlin, auf diesem Weg liegen zahlreiche Residenzen und Städte, die von großer musikhistorischer Bedeutung waren. Diese musikalische Bedeutung gilt es, wiederaufleben zu lassen. So macht das Orchester Halt in Frankfurt, Mannheim, Rastatt, Kassel, Fulda und Eisenach bevor die Reise schließlich in Potsdam ihren Abschluss findet.

Lange Zeit wurde in Fulda die weltliche Musik nur stiefmütterlich behandelt.
Dies sollte sich jedoch mit Fürstabt Heinrich von Bibra (1711–1788) schlagartig ändern.
Er wollte eine Hofkapelle haben, mit der seine geistlichen und weltlichen Kollegen jener Zeit auch aufwarteten. Er kaufte also zahlreiche Instrumente ein und schickte junge Musiker zur Ausbildung nach Mannheim, dem Musik-Mekka der damaligen Zeit.
So kam es, dass das Inventar des Fürstbischofs um 1788 mehr als 200 Sinfonien, 50 Konzerte und unzählige Kammermusiken aufwies, die von 20 festangestellten Musikern gespielt wurden. Unter diesen zahlreichen Kompositionen finden sich auch Werke der beiden Komponisten Christian Cannabich und Johann Anton Filtz. Das Konzert mit dem Freiburger Barockorchester stellt diese beiden Komponisten ins Zentrum und lässt somit das Musikleben in Fulda im 18. Jahrhundert wiederaufleben.

Seit mehr als 15 Jahren pendelt das Freiburger Barockorchester zwischen Freiburg und Berlin, auf diesem Weg liegen zahlreiche Residenzen und Städte, die von großer musikhistorischer Bedeutung waren. Diese musikalische Bedeutung gilt es, wiederaufleben zu lassen. So macht das Orchester Halt in Rastatt, Mannheim, Frankfurt, Kassel, Fulda und Eisenach, bevor die Reise schließlich in Potsdam ihren Abschluss findet. In der Aula, Alte Universität Fulda erklingen:

Christian Cannabich
Konzert D-Dur für Flöte und Orchester

Johann Anton Fils
Sinfonie Es-Dur op. 2 Nr. 6
Konzert für Viola und Orchester

Daniela Lieb Flöte
Corina Golomoz Viola
Freiburger Barockorchester
Anne-Katharina Schreiber Violine und Leitung

Die Konzerte dauern jeweils ca. eine Stunde und finden ohne Pause statt.

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