Apollos Stimmen
Di. 11.05.2027, 20:00 Uhr, Berlin, Philharmonie, Kammermusiksaal
Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre
Suite aus Céphale et Procris
Triosonate Nr. 1 G-Dur
Cantate avec Simphonie Semelé
Isabella Leonarda
Motetti a voce sola op. 6 Nr. 5 „Ave suavis dilecto”
Sonata à 3
Caterina Assandra
Canzon à 4
Barbara Strozzi
Serenata con violini op. 8 Nr. 3 „Hor che Apollo è a Teti in seno“
Antonia Padoani Bembo
Produzioni Armoniche Nr. 12 „O del Celtico scettro“
Anna-Lena Elbert Sopran
Freiburger BarockConsort
Komponierende Frauen waren im 17. und 18. Jahrhundert keine Seltenheit – ganz im Gegenteil. In zahlreichen Frauenklöstern entwickelte sich eine Zunft an Komponistinnen, die für den liturgischen Gebrauch geistliche Kompositionen und mitunter sogar Instrumentalwerke verfassten. Unter ihnen ist besonders Isabella Leonarda von Bedeutung. Sie lebte im Ursulinenkloster in Novara und verfasste die Texte zu ihren Motetten selbst. Außerdem war sie die erste Frau der Musikgeschichte, die eine Sonatensammlung veröffentlichte.
Auch im weltlichen Bereich traten immer wieder Komponistinnen ins Rampenlicht und feierten große Erfolge, z. B. Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre. Sie wurde vom Sonnenkönig Ludwig XIV. höchstselbst protegiert und komponierte 1694 als erste Frau in Frankreich eine Oper, die in Paris uraufgeführt wurde: Céphale et Procris.
Gemeinsam mit der Sopranistin Anna-Lena Ebert widmet sich das Freiburger BarockConsort exklusiv Komponistinnen des (frühen) Barock und gibt ihnen somit die Bühne, die ihnen lange Zeit verwehrt wurde.
Kostenloser Einführungsvortrag um 18.15 Uhr im Foyer (1. OG).
Normalpreis 60 (I) · 55 (II) · 50 (III) · 39 (IV) · 28 (V)
Dieses Konzert wird gemeinsam veranstaltet mit
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Telefon: +49 (0) 30/826 4727