Sonderkonzert 1 Berlin | Haydns Schöpfung

J. Haydn
Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI:2


Anett Fritsch, Sopran
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Michael Nagy, Bass


RIAS Kammerchor
Freiburger Barockorchester
René Jacobs, Dirigent


Für Haydn bedeutete Die Schöpfung eine Erschöpfung. Von seiner England-Reise brachte er die Idee mit, ein großes Oratorium nach dem Vorbild Händels zu schreiben. Doch 1796, als er die Komposition über die Erschaffung der Welt begann, musste er bemerken, dass die religiösen und musikalischen Ansprüche eines solchen Werks ihn maximal strapazierten. Nach der Uraufführung mit über 180 Instrumentalisten und Sängern zwei Jahre später erkrankte er für längere Zeit. Was ihm aber gelang, war ein monumentales und zugleich – im besten religiösen Sinne – naives Werk, das das Staunen über die Schönheit
einer ursprünglichen Welt in Musik setzt. Chaos, erstes Sonnenlicht, Erschaffung von Tieren, Pflanzen und Menschen hat Haydn mit viel Tonmalerei und empfindsamer Musik bedacht und damit Die Schöpfung zu einer seiner meistaufgeführten und beliebtesten Kompositionen gemacht.

In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Freiburger Barockorchesters e.V.

Ort: Berlin

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