Abokonzert 3 Freiburg | Beethoven – Klavierkonzerte 1 – 3

L. v. Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

 

Kristian Bezuidenhout, Klavier
Freiburger Barockorchester
Pablo Heras-Casado, Dirigent

Ähnlich wie bei Mozart bilden auch für Beethoven die Klavierkonzerte eine besondere Gattung. Wie Mozart war auch Beethoven selbst ein begnadeter Pianist. Seine erste Zeit in Wien, in der er sich dem Selbstexperiment aussetzte, als freischaffender Musiker zu (über-)leben, ist von seinen pianistischen Auftritten in öffentlichen Konzerträumen und in
den Salons des Adels geprägt. Die Klavierkonzerte Nr. 1 bis 3 – entstanden zwischen 1795 und 1803 – waren für den Zweck der öffentlichen Selbstpräsentation als Virtuose und Komponist konzipiert. Sie zeigen ihren Urheber einerseits fest in der Nachfolge Mozarts verwurzelt, weisen andererseits bereits einige beethovensche Eigentümlichkeiten auf. Neben brillante Solopartien treten auch gewagte harmonische Wendungen und eine ebenso phantasievolle wie kunstvoll strukturierte Themenverarbeitung. Mit seinem 3. Klavierkonzert, dem einzigen in einer Molltonart, fügt Beethoven dem Konzertieren schließlich zusätzlich eine „sinfonische“ Dimension hinzu. Dies ist etwas, was in den folgenden Konzerten Nr. 4 und 5 weiter ausgebaut werden wird…

 

In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Freiburger Barockorchesters e.V.

Ort: Freiburg

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