Abokonzert 3 Berlin | Al modo d'Orfeo

A. Scarlatti
Cantata da camera „Dall’oscura magion“ (L’Orfeo)

D.N. Sarro
Concerto a-Moll für Blockflöte und Streicher

J.J. Fux
Suite a 4 F-Dur

J.J. Fux
Ouvertüre und Arien aus Orfeo ed Euridice K 309

Fr. Durante
Concerto g-Moll für Streicher

Fr. Mancini
Sonata d-Moll für Blockflöte und Streicher

G.B. Pergolesi
Cantata da camera Orfeo

 

Dorothee Mields, Sopran
Isabel Lehmann, Blockflöte
Freiburger BarockConsort


Der Mythos von Orpheus, dem göttlichen Sänger, ist untrennbar mit der Erfindung der Oper verbunden und seitdem oft vertont worden. Im 18. Jahrhundert wählten einige Tonsetzer für die berühmte Sage auch die Form der Kammerkantate: Miniaturopern für eine Gesangsstimme, die sich hervorragend im kleinen Kreis aufführen ließen. Am häufigsten wurde damals sicherlich „Nel chiuso centro“ aufgeführt, die Giovanni Battista Pergolesi zwischen 1730 und 1735 komponiert hatte. Aber auch Alessandro Scarlattis dramatische Kantate „Dall’oscura magion“ von 1700 gehörte zum Kanon beliebter Orpheus-Vertonungen. Am besten veranschaulicht Johann Joseph Fux’ „Componimento da camera“ den Stellenwert, den Orfeo ed Euridice damals gerade in illustren Zirkeln genoss: Fux schrieb das Werk 1715 für die Geburtstagsfeier von Kaiser Karl VI. in Wien. In Verbindung mit virtuos funkelnden Concerti für Blockflöte erzählen die Musiker vom Freiburger BarockConsort mit der Sopranistin Dorothee Mields aus unterschiedlichen Perspektiven des 18. Jahrhunderts eine ausdrucksstarke Geschichte „al modo d’Orfeo“. 

 

 

Ort: Berlin

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